Schulgeschichte

Drachenfoto

„St.Georg“ ist ein Name mit langer Tradition in Vreden. Er geht zurück auf den heiligen Georg, den Drachentöter. Mit großem Mut und festem Glauben tötete er den Drachen und rettete so Menschenleben.

Die katholische Kirchengemeinde in Vreden trägt den Namen St.Georg und auch das örtliche Gymnasium nennt sich „Georgianum“.

Alles begann vor 45 Jahren mit einem Schulversuch. Im Jahr 1967 nahmen 5 Schulen in Nordrhein Westfalen am Schulversuch “Hauptschule“ teil. Diese neue Schulform sollte die alte Volksschule in Nordrhein Westfalen ablösen. Vreden war dabei und gründete eine dieser 5 Versuchsschulen, die St.Georg-Schule. Ihren Namen übernahm sie von der alten katholischen Volksschule St.Georg, die am Kirchplatz stand. Die wurde abgerissen und eine neue Schule für die Sekundarstufe an der Schabbecke erbaut, die seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1969 den Namen St.Georg-Schule fortführte.

BautenDer große Zuspruch zur neuen Schulform machte im Jahr 1972 den Bau einer zweiten Hauptschule notwendig. Es entstand die Walbert Schule an der Schulstraße. Sie wurde hauptsächlich von Schülerinnen und Schüler der umliegenden Dörfer besucht.

Schulleiter

Von 1969 bis zum Jahr 1995 leitete Hermann-Josef Eblenkamp (s. Foto links) die St. Georg Schule unterstützt zunächst durch Dorle Meyring als Konrektorin.

 

Ab 1976 übernahm Ewald Kernebeck (s.Foto rechts) diese Funktion und wurde dann im Jahr 1995 Schulleiter. 10 Jahre leitete er die Schule bis dann die Konrektorin Gisela Huning seine Nachfolge antrat.

Seit Ende der 90-iger Jahre, insbesondere seit Gründung und Bau einer Realschule in Vreden ging die Schülerzahl an den beiden Hauptschulen, Walbert Schule und St. Georg Schule, kontinuierlich zurück. Im Jahr 2011 fusionierten beide Schulen und werden seither als St.Georg-Schule, Gemeinschaftshauptschule der Stadt Vreden, an 2 Standorten weitergeführt.

Und die Geschichte wiederholt sich:

Im Dezember 2010 beschloss der Rat der Stadt Vreden die Teilnahme an einem Schulversuch im Land Nordrhein Westfalen.

Die Versuchsschule sollte „Gemeinschaftsschule“ heißen. Als der Versuch im Frühjahr 2011 durch ein Gerichtsurteil abgebrochen wurde, einigte sich der Landtag NRW auf eine neue Schulform mit Namen „Sekundarschule“.

Vreden wird laut Ratsbeschluss ab 2013 eine Sekundarschule einrichten. Sie löst die bestehenden Schulformen Realschule und Hauptschule ab.

Drachenfoto
Der Ritter Georg kam einmal in die Gegend der Stadt Silena. Nahe bei der Stadt lag ein See, in dem ein gifitger Drache wohnte. Immer wieder kam er bis unter die Mauern der Stadt und verpestete mit seinem giftigen Atem so sehr die Luft, daß viele Stadtbewohner daran starben. Damit seine Mordlust nicht überhand nahm, gaben die Bürger ihm täglich zwei Schafe zum Fraß.

Als sie kaum noch Schafe finden konnten, sahen sie sich gezwungen, dem Drachen einen Menschen und ein Schaf zu opfern. Jedesmal wurde das Los geworfen, und so konnte niemand dem Drachen entrinnen. Auch die einzige Tochter des Königs traf das Los.

Der König wollte sie mit Gold und Silber, ja mit der Hälfte seines Reiches zurückkaufen, aber die Leute kamen in großen Scharen und schrien: “Warum willst Du die Stadt um Deiner Tochter willen verderben? Wenn Du sie nicht opferst, so müssen wir alle am Giftatem des Drachen sterben.

Da sah der König, daß seine Tochter verloren war. Er küßte sie und rief in seinem Schmerz: “Oh, wäre ich doch vor Dir gestorben, dann hätte ich Deinen Tod nicht erleiden müssen!”

Wie die Königstochter nun weinend am See stand, kam gerade Georg dahergeritten und fragte sie nach ihrem Kummer. “Flieht!”, rief sie. “Der Drache wird sonst uns beide verderben.” Georg aber sprach: “Sei ohne Furcht, ich will Dir helfen im Namen Christi!” Dann sprang er auf sein Roß, machte das Kreuzzeichen und ritt gegen den Drachen.

Mit großer Wucht rammte er ihn mit der Lanze, so daß er zu Boden stürzte. Er rief der Königstochter zu: “Komm, hab keine Angst, wirf ihm deinen Gürtel um den Hals!”

Sie tat es und der Drache folgte ihr in die Stadt, wie ein zahmes Hündlein. Den Leuten aber, die in großer Panik aus der Stadt in die Berge flohen, rief Georg zu: “Fürchtet Euch nicht, denn Gott der Herr hat mich zu Euch gesandt, daß ich Euch erlöse von diesem Drachen. Darum glaubt an Jesus Christus, laßt Euch taufen, und ich werde den Drachen erschlagen.” Und er zog sein Schwert und tötete ihn. Der König aber ließ sich taufen und mit ihm 20.000 Menschen . . .